Herrliches Tourenerlebnis im Tiefschnee

Nicht viele haben gedacht, dass man an einem Sonntag anfangs Februar mit ein Mal Schneefall und 40cm Neuschnee eine Skitour durchführen kann!

Zwei haben fest daran geglaubt und die von Davor vorgeschlagene Skitour mitgemacht. Anstelle eines „auf offenen Flächen im Nebel Stocherns“ (wäre die vorgesehene Tour von der Hirsegg auf den Hengst gewesen), sind wir ins Alpthal gefahren. Der Aufstieg von Brunni auf den Furggelenstock durch das Naturschutzgebiet Ibergeregg (natürlich innerhalb der für Skitüreler freigegebenen Waldlichtung!) war ein wunderbares Erlebnis! Herrlich verschneite Landschaft sowie Bäume mit weisser Zipfelkappe und weissem Umhang sind einfach magisch.

Nach der Stärkung anlässlich der vorgezogenen „Gipfelrast“ in der SAC-Hütte Furggelen sind wir zum Furggelenstock 1650m hochgestiegen. Gipfelgruss, Eintrag ins Gipfelbuch und rasch die Felle weg! Dann die Abfahrt im stiebenden Tiefschnee – wenn man nicht gerade im wirklich tiefen Neuschnee stecken geblieben ist! Je länger die Abfahrt dauerte, desto besser wurde unsere Tiefschnee-Abfahrtstechnik: zwischendurch Anlauf holen auf einer Abfahrts- oder Aufstiegsspur, und dann wieder hinaus in den Tiefschnee! Juhee! So sind wir viel zu schnell wieder im Brunni angekommen. Frage des Tages: „Runter geht es doch schneller als hoch; was machen wir falsch?“ – Antwort: „Wir fahren zu schnell hinunterJ“.

 

Wie gesagt: es schneite nur einmal während der ganzen Tour. Aber: wir waren draussen, haben uns bewegt und etwas Schönes erlebt. Eine tolle Skitour an einem solchen Tag!