Im Wetterfenster auf den Graustock

Wir trafen uns wetterbedingt eine Stunde später um 9.30 Uhr bei der Talstation der Titlis-Bahnen in Engelberg. Die Gondelbahn brachte uns zum Trübsee und von dort gings mit der Sesselbahn hoch zum Jochpass. Auffallend war die für die Jahreszeit grosse Schneemenge.

Bevor wir loszogen, stärkten wir uns im Restaurant und warteten, bis sich die letzten Nebelschwaden auflösten. Wir folgten den blau/weissen Markierungen zum Klettersteig. Dieser bestand aus Wander- und immer schwieriger werdenden Kletterpassagen. Die dritte Stufe war am anspruchsvollsten, es brauchte Kraft, um sich an den Stahlbügeln zu halten. Zum Glück war der Klettersteig in einem sehr guten Zustand.

Nach einer wohlverdienten Pause erklommen wir den Gipfel des Graustocks. Gratulation und Gipfelfoto. Allen stand ein breites Lachen im Gesicht, und auch der aufziehende Nebel konnte unsere Freude nicht trüben.

Während des Abstieges durch das Schaftal fing es an zu tröpfeln. Kurz vor Erreichen des Jochpasses wurde der Regen immer stärker, und wir mussten uns mit einem Sprung ins Berghaus zu Kaffee und Kuchen retten.

Fazit: wir haben das optimale Wetter-Zeitfenster erwischt für die Bezwingung dieses anspruchsvollen Klettersteigs; für uns alle war es ein sehr gelungener Tag!