Meggerwald statt Schwarzwald

Corona hat auch die Wanderplanung beim Ski- und Sportclub durcheinandergebracht. Leider liessen es die Bestimmungen nicht zu, dass wir in den Schwarzwald auf dem Westweg wanderten. Deswegen liessen wir uns ein Alternativ-Programm einfallen. So erkundigten wir die nähere Umgebung zu Fuss.

Am Samstag, 30. Mai umrundeten wir den Sempachersee.  Diese Gegend lockt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und wunderbaren Ausblicken.

Der kurze Aufstieg in Sempach Richtung Kirchbühl lohnt sich – in der Höhe befindet man sich auf dem Römerweg und geniesst eine grandiose Aussicht. Auf der anderen Seeseite verläuft die Route unmittelbar dem See entlang. Die Strecke, die wir zurücklegen mussten umfasst rund 21 km, ist einfach und somit perfekt für den ersten Tag.

Am Sonntag, 31. Mai treffen wir uns in Meggen. Wir wollen von Tschädigen via Udligenswil, Haasenberg zum Michelskreuz. Von dort geht es ins Tal nach Haltikon und zurück durch den Megger Wald. Auch dieser Weg ist 21 km lang, die Wanderung ist aber anspruchsvoller als am Vortag, dadurch auch anstrengender. Mit bereits mehr als 40 km in den Beinen, gönnen wir uns am dritten Tag eine etwas kürzere, aber nicht minder interessante Runde im Zugerland.

Das Wetterglück hält auch am Pfingstmontag, 1. Juni an. Wir beginnen in Baar mit einen saftigen Aufstieg Richtung Oberallmig und geniessen im Talacher den wunderbaren Ausblick auf den Zugersee. Kurz vor dem Mittag gibt’s einen Brätlihalt, wir grillieren Cervelats über dem offenen Feuer. Weiter geht’s hinunter zur Lorze, oder für schwindelfreie über die alte Lorzetobelbrücke. Vorbei an der Höllgrotte (die leider immer noch geschlossen ist) führt uns der Weg zurück an der Spinnerei vorbei. Diese Wanderung war nur ca. 12 km lang.

Dennoch, an drei Tagen fast 55 km zu Fuss zurückgelegt! Wir sind mächtig stolz. Die genauen Wanderrouten und einige Impressionen findest du im Überblick.

Wanderrouten

Rund um den Sempachersee

Meggen – Michaelskreuz – Meggen

Baar – Lorzentobel – Baar

Impressionen